BLAUES WUNDER

Schon das Wort Wunder zeigt, worum es hier geht.

Wundern kommt von winden, wenden, verwirren und verflechten. Ein Wunder ist unergründlich und grundlos. (Quelle: Etymologisches Wörterbuch)

Es gibt nur einen Weg, um die Sprache des Wassers zu verstehen – und der beginnt mit meiner Haltung. Kann ich alles, was ich weiß, was ich kenne, was ich gelernt habe, vergessen oder für eine Weile beiseitelegen?

Erwartungslos sein. Grundlos sein. Und wenn ich dann Glück habe, komme ich ins Staunen und Wundern. Und wenn ich’s festhalten will, rinnt es davon. Unser Tipp: Ein Handtuch mitbringen! Damit das Wasser hier bleibt.

Wasserstationen im Blauen Wunder

  • Wasser schmecken, Wasser gurgeln, Wassergurgelkonzert, Spuckstein
  • Strömungstisch, Wirbelstraße, umströmte Körper, Mäander, Sandbänke
  • Wir bauen einen Flusslauf mit Lehm und beobachten, wie sich das Wasser verhält, wie es mäandriert, wo noch mehr Lehm gebraucht wird, damit das Wasser nicht über die Ufer tritt …
  • Abflusswirbel im großen Zylinder, Wirbeltrichter, Strudel, Sandrosetten im Drehzylinder
  • Ringwirbel, fallende Tropfen. Ein ganz „alltäglicher“ Vorgang, wie der Aufprall eines Regentropfens auf die Oberfläche einer Pfütze, eines Teichs, …. wird rätselhaft, wenn man sich nur die einfache Frage stellt: Wie setzt sich der Fall des Tropfens im Wasser fort? Taucht der Tropfen überhaupt ins Wasser ein? Was haben die Wellen, die jeder Tropfen entstehen lässt, im weiteren Verlauf noch mit dem Tropfen zu tun? Was springt da, kurz nach dem Aufprall des Tropfens, nach oben? Rauchwirbel, Klangschalen, Schwingung, Wasserfontäne.

Diese Sation ist betreut – d.h. hier ist für Euch jemand mit dabei, der all Eure Fragen beantworten kann!