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BARFUSSWEG

Der längste Barfußweg Österreichs

UM WAS GEHT ES? WIE GEHT'S?

Wie oft am Tag stellen wir diese Frage an einen anderen Menschen?

Die Frage hat in ihrer Einfalt die wunderbare Eigenschaft, dass sie sich selbst beantwortet und dass kein anderer, sondern nur du selbst sie dir beantworten kannst. Versuche es. Stelle Dich in einfacher Haltung mit geschlossenen Beinen hin und versuche, einen Schritt nach vorne zu tun; aber nicht wie gewohnt mit einem Schwung, sondern Millimenter für Millimeter im Zeitlupentempo. Heben, Tragen, Stellen.

Wir beobachten aufmerksam, was mit uns durch uns geschieht, wenn wir einen Schritt vor den anderen setzen. Wie wir unseren sicheren Stand für einen Moment verlieren und der Schwerpunkt nach vorne fällt. Das Gehen ist ein immerwährendes Fallen und Auffangen; ein rhythmisch einmal rechts, einmal links aufgefangener Fall. Oder anders gesagt:

Das Gehen ist nur möglich im Wechsel zwischen Sicherung und Entsicherung, Aktivität und Passivität, Willensbetätigung und Willennachlassen.

Lerne barfußdenken!

Unser Gang beginnt mit dem Ablegen der Schuhe und Strümpfe im "Tiroler Schuhmuseum". Die "befreiten" Füße greifen mit ihrer ganzen Sohle und den Zehen nach Sand, Steinen, Hölzern, Wald - und Wiesenböden... wir steigen in einen Bach hinein und erleben mit Haut und Haar die Kühle des Wassers. Am Ende dieser Wanderung fühlen wir uns wie neugeboren. Wir sind neugeboren!

Die Füße finden die natürliche Stellung wieder, alle Muskeln werden gleichmäßig bewegt, die Längs- und Querwölbungen gewinnen Kraft und Halt und dies überträgt sich entspannend auf den ganzen Körper. Für die Gesundheit und die Schmerzfreiheit des Rückens und der Bandscheiben leistet das Barfußgehen einen entscheidenden Beitrag. Ich lerne, den Fuß abzurollen, und dämpfe den Stoß beim Auftreten mit den Fersen. Schmerzhafte Blockaden der Wirbelgelenke können sich lösen, weil der frei bewegliche Fuß die Haltemuskulatur der Wirbelsäule anregt und belebt. Die Abrollbewegung des Fußes regt über die Wadenmuskulatur die Durchblutung, besonders der Unterschenkel, an.

So wird das Barfußgehen zu einer Entdeckungsreise, eine Wanderung durch den eigenen Leib.

ES GEHT MIR GUT, WENN ICH GUT GEHE!

Eine Einladung zum Auf-Wolken-Gehen

Dein Gegenüber legt sich ganz bequem in die Wiese oder auf eine der Hexenliegen. Du nimmst einen Fuß in die Hand und mit der anderen Hand streichst du ganz leicht von der Ferse her über die Waden bis zur Kniekehle. Durch das sanfte Ausstreichen der Waden wird das Lymphsystem angeregt und belebt.

Dann wechselst Du zum anderen Bein. Mit dem Ausstreichen der Waden sollte jede Fußmassage beginnen. Denn beim Massieren der Füße werden Stauungen und Ablagerungen gelöst und dazu müssen unser Lymphsystem und die Blutzirkulation in Fluss kommen. Jetzt erst kneten wir einen Fuß vom Zeh aus in Richtung der Ferse. Dabei begleitet uns der Satz:

Zarte Reize wirken auslösend, mäßige Reize steigern, starke Reize hemmen und überstarke zerstören.

 

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