Was ist das Hexenwasser?

Halte einen Stein unter einen Wassertropfen und eines Tages scheint die Sonne durch das Loch.
Im Hexenwasser werden Sie jeden Tag – bei Sonne oder bei Regen – von unserem Hexenwasser Team betreut. Wir zeigen Ihnen Wege, Plätze und Wunderkammern. Wir verführen Sie zum Lauschen, zum absichtslosen Schauen, zum barfuß Denken.

Das fleißige Bienentheater!

Wie die Bienen aus Licht den Honig machen und warum es im Bienenstock dunkel ist.

Im Bienengarten könnt ihr den Schwänzeltanz an den Fluglöchern beobachten.

Beim Durchwandern dieser Figur teilen sich die Bienen mit, wo es welche Blüten gibt, in welcher Entfernung und in welcher Menge. Am Sonnenstand empfangen die Bienen die Himmelsrichtung und den Zeitraum für ihren Ausflug. Und jetzt erscheint das Wort AUSFLUG in einem neuen Licht und beim Studium der Bienen zeigt sich die Bedeutung eines Ausflugs: Nahrungssuche, Ernten von Heilmitteln, schwärmen und suchen nach einer neuen Heimat.

„Keine Angst vor Bienen“ heißt es in unserem Bienenhaus.

Man kann dort das Leben der Bienen bis in ihren Bienenstock hinein beobachten. Mit etwas Glück entdeckt ihr die Bienenkönigin inmitten ihres Schwarms. Ein Mitarbeiter erläutert uns die Arbeit des Imkers, zeigt uns seine Instrumente. Ihr könnt den Schwänzeltanz der Bienen „nachtanzen“ oder Kerzen aus Bienenwachs drehen.

Im Dunkelgang könnt in einen von uns nachempfundenen Bienenstock einsteigen und erlebt die Stockdunkelheit mit allen Sinnen! Denn das Wort kommt von den Bienen. In ihrem Stock ist es dunkel und zwar stockdunkel. In dieser Dunkelheit „sehen“ die Bienen und deuten uns an, dass es noch ein SEHEN gibt, das nicht vom Licht abhängt. In der Finsternis melden sich unsere anderen Sinne und wir hören, riechen, schmecken, tasten um uns zu orientieren und zu versichern.

Mehr Infos zum Thema Bienen in unserem Hexenblog

„Mit Hexenwasser Mitarbeiter besetzte Station. Geöffnet je nach Jahreszeit und Witterung.“

Die Quelle

Die Quelle des Lebens auf spielerische Weise erkunden – Strömungstisch, Wirbelstraße, Wassergurgeln, Flusslauf formen … besonders bei Regen, Wind und Nebel.

Das „Blaue Wunder“ ist der Versuch, der „Quelle des Lebens“ auf spielerische Weise auf die Schliche zu kommen. Dabei wird vermeintlich Verständliches plötzlich unverständlich, Vertrautes gänzlich fremd. Das Wasser verblüfft uns auf Schritt und Tritt. Ob am Strömungstisch oder am Wirbelbecken, beim Nachbau eines Flusslaufes oder der faszinierenden Untersuchung von Tropfen bzw. von Sandstrukturen, die das Wasser formt. Schon Leonardo da Vinci schrieb in seiner Schriftensammlung Codex Leicester: „Die Natur beginnt mit der Ursache und endet mit der Erfahrung: Wir müssen den entgegengesetzten Weg einschlagen, also mit der Erfahrung beginnen und von dieser her den Grund untersuchen!“

Mehr Infos zum Blauen Wunder findet ihr in unserem Hexenblog

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Die Welt in einem Tropfen

Die Hexen haben ihre Regenschirme vergessen. Unter den Hexenschirmen zeigen wir die Welt in einem Tropfen und die Welt eines Tropfens. Wenn ihr Glück habt und es regnet, könnt ihr einen Tropfen fangen und dabei staunen, wie sich in einem Tropfen die ganze Welt spiegelt.

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Die Geschichte Deiner Schuhe

Jeder Schuh erzählt von seinem Träger, seiner Trägerin. Und für eine bestimmte Zeit stehen hier Eure Schuhe im Mittelpunkt. Sie werden verglichen, bewundert oder bedauert. So wie die Bilder in einem Museum. Jeder Schaukasten hat ein kleines Hinweisschild für seinen Inhalt und so kann es sein, dass gerade Euer Schuh zum Tanzschuh einer Prinzessin wird oder zum Wanderschuh eines berühmten Tiroler Bergsteigers.
Ganz nebenbei ist das Schuhmuseum der schönste Aufbewahrungsort für Eure Schuhe während ihr barfuß geht.

Lerne Barfußdenken

Kann man mit den Füßen sehen? Ihr glaubt nicht? Dann lernt ihr euch jetzt von einer neuen Seite kennen. Erlebt eure Sinne und ihr werdet bemerken, dass nicht nur die Augen „sehen“ können.

Unser Gang beginnt mit dem Ablegen der Schuhe und Strümpfe im Tiroler Schuhmuseum. Die „befreiten“ Füße greifen mit ihrer ganzen Sohle und den Zehen nach Sand, Steinen, Hölzern, Wald- und Wiesenböden … wir steigen in einen Bach hinein und erleben mit Haut und Haar die Kühle des Wassers.

Einen Stein zum Klingen bringen.

Vom Tasten der Hände zum Begreifen der Musik. Im Stein hört ihr den Klang eurer Stimme. Was in euch klingt, wird außen vernehmbar!

400 Jahre in die Vergangenheit

Wir haben das 400 Jahre alte Bauernhaus „Prandl“ aus Brixen, einer Nachbargemeinde von Söll, im Hexenwasser wieder aufgebaut. Die einstigen Kammern dienen dem Erzählen, Berichten und dem Nachempfinden „des Alltags auf einer Alm“.

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Wie Wasser den Berg hinauffließt!

Das Wasser fließt bergab – weiß ja jeder! Oder geht das auch andersrum?

An der Hexenleiter könnt ihr das Wasser nach oben „hexen“. Ein Rad dreht sich, ein Eimer füllt sich und wenn er voll ist leert er sich wieder. Ihr bringt einen Hebel in Bewegung und das Wasser spritzt an der nächsten Station in den Himmel, fließt durch eine Holzrinne zu einem Kreisel, füllt eine Wasserwippe und und und. Wie von Geisterhand ist es den Berg hinauf gewandert. So wie wir.

Bewegung bewirkt. Wir wirken. Wir bewegen.

Hoch oben am Sonnenhang auf dem Salvenmoos hatten die Hexen ihre Badehäuser und Badestuben. Sie saßen und lagen dann stundenlang im warmen Wasser mit Aussicht auf die Hohe Salve. Wir haben euch solche Badehäuser nachgebaut.

Hier könnt ihr das Wassertreten, auch Kneippen genannt, eine Behandlungsmethode von Sebastian Kneipp ausprobieren. Ihr lauft durch eiskaltes Wasser und könnt die erfrischende und belebende Wirkung spüren.

Eine Zeitreise auf der Hohen Salve

Hier könnt ihr auf eine Wanderung zu den Anfängen der Zeitmessung gehen: Wie entstand unsere Vorstellung von einem Zeit-Raum, einer Zeitspanne? Wie waren die ersten Teilungen von Tag und Nacht? Wie begleitet uns der Sonnenschatten im Tageslauf, im Wochen-, Monats- und im Jahreslauf?

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Die Hohe Salve singt

Und mittels der großen Windharfe wird dieser Gesang für uns Menschen auch hörbar. Der Bergwind weht durch einen engen Spalt, in den Stahlsaiten eingespannt sind. Je nach Windstärke und Windrichtung erklingt ein vielstimmiger Chor.

Dem Himmel ganz nah

Die Salvenkirche/ das Salvenkirchlein ist Österreichs höchstgelegene Wallfahrtskirche.

Erhaben schmückt sie den Gipfel der Hohen Salve in Söll (1829 m).

Der Name „Salve“ kommt vom lateinischen Gruß „sei gesund“ bzw. „seid gesund“. Und die Ruhe und der grandiose 360° Ausblick lädt wirklich dazu ein sich etwas Gutes zu tun. Das ist gesund.

Wenn euch die interessante Geschichte der Gipfelkirche interessiert, dann könnt ihr immer am Mittwoch während der Sommersaison von Mai – Oktober, an einer Führung teilnehmen. Infos gibt es in der Gipfelalm Hohe Salve.

Lernt das Stockbrotbacken von den Hexen

Zunächst müsst ihr mit Hilfe von Mühlen Korn zu Mehl mahlen. Dieses Mehl sammelt ihr in einer Schüssel, gebt Wasser dazu und knetet einen Teig. Den wickelt ihr um einen Stock und über dem Feuer wird daraus köstliches Stockbrot.

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Steinreich werden

Die Hexen im Hexenwasser waren steinreich. Sie verstanden es, in ihrer Wassermühle die Flusskiesel rund und glatt zu schleifen. Mit diesen Steinen fingen sie an zu handeln und erwarben sich nach und nach große Reichtümer. Daher kommt das Wort „steinreich“.

Die Geschichte der Salvenkirsche!

Im 1. Weltkrieg, vor 100 Jahren, war der Tiroler Soldat Georg Laihartinger aus Söll im Russlandfeldzug. Beim Marsch durch Galizien / Ukraine entdeckte er die prächtigsten Kirschbäume. Während sich seine Kameraden über die Kirschen hermachten und den Baum abernteten, schnitt sich der Tiroler einen Zweig aus der Krone. Nach seiner glücklichen Heimkehr pflanzte er den welken Zweig in seinen Garten in Söll. Der Bauer Simon Koller (1914 – 1995) beobachtete den einzigartigen Kirschbaum aus Russland.

Auch er schnitt sich Triebe und veredelte die eigenen Kirschbäume zu wetterfesten Obstbäumen. Sie bestanden in 1.200 m Höhe und Simon Koller taufte sie „schwarze Salvenkirsche“.

Rot wie der schwere Wein, Samtschwarz im Aussehen, Fest im Fleisch, Süß wie Honig. So beschrieb Simon Koller die Qualität seiner russischen Kirschen.  Experten pilgern bis heute zur Gründlalm am Fuße der Hohen Salve. Die Salvenkirschen gelten als ein erlesenes Beispiel für findigen Obstanbau und Bauernfleiß.

Die ganze Geschichte der Salvenkirsche wurde verfilmt. Im Keaschkino läuft täglich 2x der Film über die Salvenkirsche.

 

 

 

„Mit Hexenwasser Mitarbeiter besetzte Station. Geöffnet je nach Jahreszeit und Witterung.“

In jedem Kirschkern liegt die Wirkkraft für einen Obstgarten!

In einer begehbaren Kirsche zeigen wir euch das Wunder, wie aus einem steinharten Kern ein so zarter Kirschzweig wachsen kann. Ihr könnt euch einen Kirschkern zusammen mit einer kleinen Anleitung mitnehmen und so das „Hexenwasser“ in die Welt hinaustragen.

Mehr Infos zum Thema Kirsche findet ihr in unserem Hexenblog

Kiachl ziachen

Jeden Mittwoch könnt ihr miterleben, wie die Wirtin auf der Hohen Salve Kirchtags-Kiachl ziacht und ausabacht.

Der urige Hexentopf ist viel mehr, als nur ein Souvenir-Geschäft: Hier gibt es eine Menge Andenken – Postkarten, T-Shirts, Tees, Schnapserln und viele andere schöne Dingen aus der Region – für euch selbst oder die unterschiedlichsten Mitbringsel für die Lieben daheim.

Ihr erfahrt bei der Holzknechtsölde alles über das Leben eines Holzknechtes und verkostet das selbst zubereitete Holzknechtmus oder den Hexentee.

Bauernbrot backen

Die Wirtin von der Stöcklalm lässt sich gerne von euch über die Schulter schauen, wenn sie duftendes Bauernbrot knetet und im Steinofen backt. Wenn ihr wollt, könnt ihr euer eigenes Brot formen und verzieren. Brot wird am Dienstag, Freitag und Sonntag um 11 Uhr gebacken (gegen Kostenbeitrag).

Ein Tag als Hexe!

 

Morgens früh um 6 steh ich auf als Hex. Koch mir Kräutertee, bevor ich baden geh.

In meinem Hexentopf wasch ich mir erst den Kopf.

Die Zähne putz ich mit dem Besen, ganz sauber sind sie nie gewesen.

Als nächstes wasch ich noch die Füße, wer weiß wen ich heut noch begrüße.

Dann kommt die Dreckwäsch noch mit rein, so riecht alles frisch und fein.

Blaues Wunder, Bienenhaus, Simonalm und Hüttenschmaus,

Kirschkino und Barfussweg, da kommt die Hex vorbei gefegt.

 

Mehr Infos über meinen Hexen-Tag findet ihr hier

Und was machen die Hexen im Winter. Infos dazu findet ihr hier

Unser Jahresthema Kuh!

Mit diesem scheinbar banalen und in Wahrheit nahezu unerschöpflichen Themenschwerpunkt „Kühe verstehen“ möchten wir die uns allen (scheinbar) so vertraute Kuh in diesem Sommer auf ein wertschätzendes Podest stellen. Wie auch bei unseren festen Stationen am Berg geht es beim Thema Kuh wenig ums bloße Ansehen, sondern viel ums aufmerksame Schauen. Heuer habt ihr die Möglichkeiten, mit all euren Sinnen die Kuh zu besinnen, deshalb wird z.B. eine Station gebaut, wo eine Holzkuh so bewegt werden kann, dass man die wichtigsten Zeichen, die einem das Tier geben will, auch versteht. Kopf- und Halsstellung zeigen uns verschiedene „Botschaften“: Bleib Stehen! Verschwinde! Komm näher! Jeder Hexenwasserbesucher bekommt einen ganz genauen und einfachen Hinweis. Was soll ich machen, wenn ich eine Weide durchwandere? Was tun, wenn mir eine Kuh im Weg steht oder mein Hund die Kuh und ihre Kälber anbellt? Uns ist es wichtig, ein neues Vertrauen zwischen Kuh und Mensch aufzubauen.

Die Hexenwasserhexen konnten früher der Sage nach am Kuhschwanz, an der Bewegung, erkennen, ob die Kuh gesund ist und an der Stellung der Kühe ablesen, wie das Wetter wird.

Vielleicht habt Ihr ja auch Talent dazu…findet es diesen Sommer im Hexenwasser raus.

Mehr Infos zum Jahresthema Kuh findet ihr auch in unserem Hexenblog.

Wie wollen wir leben?

Im Stöcklalm Erlebnis-Stall „AmVieh Theater“ , könnt ihr Kühe bestaunen, begreifen und verstehen und besucht gleichzeitig eine lebende Kunstgalerie. Der französische Künstler Dominique Rebourgeon hat unter Anleitung von Wirt Andreas Ager, Kühflüsterer Martin Ott und dem Hexenwasser Visionär Matthias Schenk eine wahres Kuh-Theater geschaffen, welches ihr in mehreren Akten besichtigen könnt. Hauptdarsteller bleiben die Kühe selbst, welche im Zentrum des tierwürdig angelegten Stalls auf der Bühne stehen. Auch im Außenbereich und auf der imposanten Galerie wird man von ungewöhnlicher Kunst überrascht. Ein meterhohes vergoldetes Horn, hölzerne Kuh Hinterteile, ein riesiges Fenstergemälde zum Thema Verdauung, Kuhfladen aus Bronze, ein Wandbild welches bis direkt in den Misthaufen führt, und vieles mehr erwarten euch.

Führungen inkl. Milchverkostung finden mehrfach wöchentlich statt. Mehr Infos unter: https://www.amvieh-theater.at/

„Mit Hexenwasser Mitarbeiter besetzte Station. Geöffnet je nach Jahreszeit und Witterung.“

Salvenberg 26
6306 Söll

Telefon: +43 (0) 5333 5260 4500
alpengasthofhochsoell(at)skiwelt.at
www.alpengasthof-hochsoell.at

Familie Christine u. Josef Ager
Salvenberg 24
A-6306 Söll in Tirol

Telefon: +43 (0) 5333 51 27
Mobil: +43 (0) 664 18 10 441
info(at)stoecklalm.com
www.stoecklalm.com

Josef Koller
Salvenberg 28 und 29

Tel. +43 (0) 5333  5060
mail(at)gruendlalm.at
www.gruendlalm.at

Salvenberg 13
6306 Söll

Telefon: +43 (0) 5333 53 51
Telefax: +43 (0) 5333 20 026
salvenmoos(at)aon.at
www.salvenmoos.at

Familie Magdalena und Peter Ager
6306 Söll

Telefon: +43 (0) 5335 22 16
info(at)hohe-salve.at
www.hohe-salve.at